Stromunfall

Unfälle mit Strom erleben wir zumeist im häuslichen oder im beruflichen Bereich, sie
werden neben unsachgemäßem Umgang mit elektrischen Anlagen oder Geräten
auch durch Leichtsinn (zum Beispiel Fön in der Badewanne) verursacht. Hierbei
spielen defekte Geräte (wie ein kaputtes Kabel), Eingriffe in elektrische Anlagen
oder Tätigkeiten an stromführenden Leitungen eine tragende Rolle.

Der Einbau von Fehlerstromschutzschaltern (FI-Schutzschalter mit Auslösung ab
30 mA [Milliampere]) und die Verwendung von kindersicheren Steckdosen können
das Risiko eines Stromunfalles reduzieren.

Was passiert im Körper?
Es kommt vor allem zu Muskelverkrampfungen mit der Folge, dass der elektrische
Leiter nicht mehr losgelassen werden kann. Des Weiteren kann es aufgrund der
Wechselspannung zu zeitkritischen kardialen Problemen kommen.

Die Herzrhythmusstörungen können noch 24 bis 48 Stunden nach dem
Ereignis auftreten. Herzrhythmusstörungen können zu einem Herzkammerflimmern
führen; der Patient erleidet hierdurch einen Kreislaufstillstand und muss wiederbelebt werden.
Nachdem der Strom am Widerstand der Haut (Eintrittspforte) eine Teilumwandlung
in thermische Energie erfährt, finden wir an den Ein- und Austrittsstellen Verbrennungen.

Maßnahmen:

–       Eigensicherung beachten!

–       Abschalten der Stromquelle

–       Stecker ziehen

–       Gegebenenfalls den Stromleiter mit einem nichtleitenden Gegenstand (Besenstiel etc.) wegziehen

–       Ansprechen, Kontrolle der Bewusstseinslage, der Atmung, gegebenenfalls Pulskontrolle

–       Alarmierung des Rettungsdienstes über den europaweit gültigen Notruf 112

–       Herstellen einer Reanimationsbereitschaft

–       Einsatzbereitschaft eines AED (Defibrillator) herstellen

–       Reanimation bei Bewusstlosigkeit und Atemstillstand (nicht normaler Atmung)

–       Bei Bewusstlosigkeit Herstellen einer Seitenlagerung

–       Körperliche Ruhe, wenn ansprechbar

–       Versorgung der Verbrennungen

–       Wärmeerhaltung

–       Kontinuierliche Überwachung und Betreuung bis zur Übergabe an den Rettungsdienst

2017 starben im Durchschnitt fast 9 Menschen pro Tag im Straßenverkehr

Im Jahr 2017 starben 3 180 Menschen bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Dieses Jahr waren 26 Verkehrstote oder 0,8 % weniger als im Jahr davor und der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren. Die Zahl der Verletzten ging gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % auf 390 312 zurück.

Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung – bei täglich etwa 7 200 polizeilich erfassten Verkehrsunfällen, knapp 1 100 Verletzten und fast 9 Todesopfern im Straßenverkehr.

Einen Fahrradhelm zu haben ist super, doch das alleine genügt nicht!

Mindestens diejenigen von Ihnen, die Fahrradfahrende Kinder haben, besitzen einen Fahrradhelm. Auch viele Erwachsene tragen einen Helm. Sei es aus eigenem Interesse, oder als Vorbildfunktion.

Doch nur das Besitzen alleine genügt nicht, um den Kopf vor schweren, manchmal sogar tödlichen Schädel-Hirn-Traumata zu schützen!

Ein Helm muss FEST auf dem Kopf sitzen! Stirn, Schläfen und Hinterkopf müssen vom Helm bedeckt sein. Danach wird der Helm (meist durch Drehen des Rädchens an der Hinterseite) in dieser Position fest gedreht. Die Riemen sollten um die Ohren Dreiecke bilden, so dass der Helm weder nach vorne, noch nach hinten rutschen kann. Zum Schluss muss der Riemen fest unterhalb des Kinns zugezogen werden. Zwar soll er nicht drücken, doch soll auch nicht mehr, als ein Finger zwischen Riemen und Haut passen.

Wenn der Helm sich jetzt nicht mehr bewegen lässt, dann sitzt er richtig und schützt den Kopf!!!

Leider sieht man immer wieder Fahrradfahrer/innen, bei denen der Riemen mindestens 3 Finger breit unter dem Kinn hängt, der Helm auf dem Kopf hin und her wackelt, oder sogar teure, gute Fahrradhelme, wie sie am Fahrrad hängen. SO kann man sich das Geld sparen und auch ganz ohne Helm losfahren, denn so nützt der Helm im Ernstfall nicht.

Folgende Links haben wir für Sie aus dem Internet herausgesucht.

Hier können Sie anhand einer verständlichen Anleitung sehen, wie der Helm richtig eingestellt wird:

http://www.schuetze-dein-bestes.de/005_unterricht/unterricht_05_tragen.htm

Und hier noch eine Seite der Verkehrswacht, die Sie vielleicht mit Ihrem Kind anschauen könnten:

http://www.fahrradhelm-macht-schule.de/home/

(Bitte beachten Sie, dass wir nicht der Betreiber dieser Webseiten sind)

Drachenfest 2018

Kleiner Rückblick vom Drachenfest in Henstedt Ulzburg

Der Rettungswagen ist wie immer bei Groß und Klein sehr gut angekommen!
Wir durften mit unserem Fachdozenten für Brandschutz eine kleine Vorstellung unserer Praktischen Einheit aus unserem Brandschutzhelfer Lehrgang vorführen.
Hier haben wir gezeigt welche Probleme es geben kann bei der Entstehung eines Brandes und beim Löschen
Gerade bei den warmen Temperaturen haben wir simulieren können, wie eine Spray Dose bei Wärmeeinwirkung explodiert.
Auf den Fettbrand mussten wir aufgrund der Gegebenheiten leider verzichten.
Laut der Brandschutzstatistik ist eine Absicherung gegen Brände unbedingt erforderlich. Denn sie besagt, dass pro Jahr im Durchschnitt 200.000 Wohnungsbrände alleine in Deutschland passieren. Umgerechnet bedeutet diese Aussage, dass sich alle zwei Minuten in unserer Gegend ein Brand entzündet. Die Brandschutzstatistik über das Land Deutschland zeigt eine erschreckend hohe Opferzahl. Denn rund 600 Menschen sterben jedes Jahr an Wohnungsbränden in Deutschland. Manche Quellen sprechen sogar von bis zu 800 Todesopfern pro Jahr.
Brandschutzhelfer (w/m) sind von der Berufsgenossenschaft vorgeschrieben.
Wir sind als Anbieter qualifiziert Sie auszubilden!
Wir kommen zu Ihnen in die Firma und schulen Sie individuell vor Ort.
Wir führen unsere Schulung speziell auf Ihren Betrieb angepasst durch.
Die Schulung endet mit einer praktischen Einheit. So kann jeder Teilnehmer (w/m) einen Brand mit einem Feuerlöscher löschen.
Heute werden wir unsere Vorführung um 14:00 Uhr auf dem Drachenfest präsentieren.
Sprechen Sie uns an!