Dehydration

Heute möchten wir uns einmal an die älteren Herrschaften wenden. Da diese meistens kein Internet haben, möchten wir Sie, als Kinder und Enkel darauf aufmerksam machen und an Sie appellieren die Informationen weiterzugeben.

Zwar lässt der Sommer momentan auf sich warten, doch trotzdem haben wir zwischendurch schöne warme Tage, die auch unsere Senioren im Garten oder im Park genießen.

Da ältere Menschen im Normalfall sowieso schon viel zu wenig trinken, ist es an heißen Tagen umso wichtiger, die Flüssigkeitszufuhr im Auge zu behalten.

Als Faustregel gilt für alle Menschen 0,03 L (30 Milliliter) pro Kilogramm Körpergewicht Flüssigkeitszufuhr pro Tag!

Für diejenigen, die Entwässerungstabletten nehmen, ist es Ratsam einmal Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten, was an heißen Tagen mit der Einnahme dieser Präparate zu berücksichtigen ist.

Wenn dem Körper zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird, dehydriert er und es kommt zu Kopfschmerzen. Bei extremer Dehydration führt dies sogar zur Exsikkose, wobei es zu Verwirrtheitszuständen, Sprachstörungen, Elektrolytverschiebung (Salzverschiebung) im Blut und im schlimmsten Falle zu Nierenschädigung bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand kommt.

Da Sprachstörungen und Verwirrtheitszuständen auch ein Zeichen für einen Apoplex (Schlaganfall) sein können, ist es trotzdem wichtig hier einen Rettungswagen (112) zu rufen!

 

Zeckenzeit

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

 

Sie alle wissen, mit den warmen Tagen, den Spaziergängen und dem Spielen der Kinder in hohen Gräsern, steigt auch das Zeckenrisiko.

 

Zecken können Krankheiten wie z.B. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose auslösen. Diese Krankheiten können, je nach Grad sehr gefährlich werden.

 

Sie sollten sich und Ihre Kinder täglich am ganzen Körper auf Zecken absuchen. Vor allem in den Kniekehlen, im Schritt und bei Kindern auch im Nacken und Haaransatz.

 

Sie können das Risiko eines Zeckenbisses vermindern, indem Sie lange Kleidung tragen und die Socken über die Hosenbeine streifen. Auch Gummistiefel und Insektensprays sind eine gute Abwehrmöglichkeit. Zusätzlich hilft helle Kleidung, denn so können die Zecken besser erkannt und gleich entfernt werden.

 

Gegen FSME können Sie sich und Ihr Kind auch impfen lassen. Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, hängt davon ab, ob Sie in einem „Gefährdeten Gebiet“ wohnen.

 

Sollten Sie doch eine Zecke an sich oder ihrem Kind entdecken, so können Sie – sofern Sie sich das Zutrauen oder vielleicht sogar schon Erfahrung mit Zecken an Ihren Tieren haben – diese mit einer Pinzette entfernen.

 

Achten Sie darauf, dass sie nicht zu lange an der Zecke herum manipulieren. Setzen Sie die Pinzette an der Haut an, so dass sie die gesamte, sichtbare Zecke dazwischen haben. Drücken Sie die Pinzette fest zusammen und ziehen Sie die Zecke heraus.

Zwar haben Zecken kein Gewinde und darum ist es auch nicht notwendig die Zecke zu drehen, doch es ist zu beobachten, dass Rechtshänder beim Herausziehen das Handgelenk ca. 30 Grad nach links drehen und Linkshänder ca. 30 Grad nach rechts. Nötig ist diese Bewegung allerdings nicht!

 

WICHTIG: Schauen Sie sich das Spinnentier danach genau an und stellen Sie sicher, dass der Kopf der Zecke mit gezogen wurde.

 

Bitte versuchen Sie nicht Öl, Klebstoff oder andere „Hausmittel“ anzuwenden!!!

 

Ist eine Zecke entfernt, beobachten Sie die Stelle noch die nächsten Tage/Wochen. Sollte sich ein roter, breiter werdender Kreis darum bilden, suchen Sie sofort einen Arzt auf! Auch hohes Fieber und eine so genannte Nackensteifigkeit (große Schmerzen – oder auch Unfähigkeit –  beim Kinn auf die Brust legen) sind Signale, mit denen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen müssen!

Die Grippezeit ist da!

Sobald es kälter wird, ereilt uns auch die Grippe. Fieber, Schüttelfrost, die Nase läuft und das ein oder andere Symptom kommt noch hinzu.

Doch wie vermeidet man, sich selbst und andere anzustecken?

Waschen Sie sich nach jedem Gang nach draußen, bei dem Sie Türen, Einkaufswägen oder ähnliches angefasst haben, die Hände gründlich mit Seife. Achten Sie darauf, dass Sie auch zwischen den Fingern und unter eventuellem Schmuck gründlich waschen. Auch nach einem freundlichen Händeschütteln eines Bekannten oder Freundes, dessen Nase trieft, sollten Sie sich die Hände waschen.

Es ist generell empfehlenswert immer in die Ellenbeuge und nicht in die Hände zu niesen. Gehen Sie, wenn es Sie erwischt hat mit gutem Beispiel voran und niesen Sie nur in die Ellenbeuge. Auch beim Husten wirkt man dem „Fliegen“ der Bakterien mit der Ellenbeuge entgegen.

Zu Hause ist es Ratsam, den Partner und die Kinder nicht innig zu kuscheln. Versuchen Sie eher etwas Abstand zu halten und belassen Sie es bei einem Küsschen auf die Wange. Sind allerdings die Kinder krank, dann geht das natürlich nur bei großen Kindern… bei den Kleinen haben Sie keine Chance. Hier ist kuscheln nun mal die beste Medizin!

Der Dozent ist AHA zertifiziert!

Bei einem medizinischen Notfall zählt jede Minute!
Im Januar wurde die Firma Der Dozent CL GmbH von der American Heart Association zertifiziert spezielle Kurse für das Notfallmanagement anzubieten.

ACLS steht für „Advanced Cardiac Life Support“ – also erweiterte Maßnahmen bei einer Reanimation, um einen Kreislaufstillstand zu beenden und den Auslöser zu behandeln.
Wir orientieren uns bei der Weiterbildung an den aktuellsten Richtlinien der American Heart Association.
Die optimale Versorgung desPatienten hat oberste Priorität.

In kleinen Gruppen vertiefen die Teilnehmer theoretisch und praktisch ihre Kenntnisse im Atemwegsmanagement, der Defibrillation und der Behandlung nach einer Reanimation.
Ein Dozent ist für 6 Teilnehmer zuständig. Dies garantiert eine optimale Betreuung mit einem sehr guten Feedback.
Für den praktischen Teil kommen diverse Trainingssimulatoren zum Einsatz. Das Besondere an der Weiterbildung ist, dass am realen Arbeitsplatz trainiert wird.
Vom Rettungswagen, Intensivstation, Operationssaal bis hin zum Schockraum stehen den Teilnehmern diverse Möglichkeiten zur Verfügung.
Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Die gewohnte Arbeitsumgebung und Teamkollegen ermöglichen ein realitätsnahes Training bei dem auch systemische Verbesserungen und realistische Teamkonstellationen möglich sind.
Das Konzept der AHA so umzusetzen ist bundesweit einmalig.

Wir freuen uns auf das neue Kurskonzept und die neue Herausforderung.

 

Hier erfahren Sie alles zum Kurs: https://derdozent.de/veranstaltungen/acls-provider-kurs-aha/