Außerklinische Intensivpflege

Wenn der Alarm piept, wissen Sie, warum.

  • Henstedt-Ulzburg, Kiel, Pinneberg und Bad Bramstedt
  • Auch als Inhouse-Schulung möglich
Außerklinische Intensivpflege
122 Std.Gesamtumfang, Pflicht sind 120
42 Std.Live-Online an 10 Terminen
40 Std.Lehrbriefe, 4 gedruckte Hefte
40 Std.Praktikum unter Anleitung
12 Wochenberufsbegleitend, Preis auf Anfrage

Was ist der Basiskurs außerklinische Intensivpflege

Der Basiskurs ist eine berufsbegleitende Zusatzqualifikation für Pflegefachkräfte, die beatmete oder trachealkanülierte Menschen versorgen. Das kann zu Hause sein, in einer Beatmungs-WG oder im Pflegeheim. Konzipiert ist er nach § 5 Abs. 1 Nr. 6 in Verbindung mit Abs. 2 der Rahmenempfehlungen nach § 132l Abs. 1 SGB V in der Fassung vom 13.04.2026. Wer noch keine Beatmungserfahrung hat, braucht mit diesem Abschluss das sonst geforderte Jahr Berufserfahrung im Beatmungsbereich nicht.

Insgesamt sind es 122 Zeitstunden, davon 82 Stunden Theorie und 40 Stunden Praktikum. Vorgeschrieben sind mindestens 80 und 40. Im offenen Kurs teilt sich die Theorie in 42 Stunden Live-Online-Unterricht und 40 Stunden Lehrbriefstudium. Nach zwölf Wochen schließen Sie mit Klausur und Praktikumsnachweis ab. Als Präsenz- oder Inhouse-Kurs legen wir die Termine mit Ihnen gemeinsam fest.

Eckdaten auf einen Blick
Rechtsgrundlage§ 5 Abs. 1 Nr. 6 i. V. m. Abs. 2 der Rahmenempfehlungen nach § 132l Abs. 1 SGB V vom 03.04.2023 i. d. F. vom 13.04.2026
Inhaltliche OrientierungCurriculum der ArGe Fachgesellschaften, Stand 30.11.2023
AltersgruppenKinder, Erwachsene, hochbetagte Menschen
Live-Termine10 Termine mit Auftakt am Abend, 8 Modultagen und Abschlusstag
LernorteLive online, in Präsenz oder inhouse beim Arbeitgeber
Gruppengröße12 bis 20 Teilnehmende
PrüfungMultiple-Choice-Klausur und Praktikumsnachweis
AbschlussZertifikat der Der Dozent CL GmbH mit Ausweis aller Stundenumfänge
StundenrechnungZeitstunden zu 60 Minuten, so rechnen auch die Rahmenempfehlungen

Gebaut für Leute im Schichtdienst.

Wer Früh-, Spät- und Nachtdienste schiebt, hat selten drei ruhige Stunden am Schreibtisch mit gutem WLAN. Darauf ist der Kurs ausgelegt.

Lehrbriefe zum Aufschlagen

Vier gedruckte Hefte, rund 240 Seiten. Gelesen wird, wann Sie Zeit und Lust haben, in der Pause, in der Bahn oder abends auf dem Sofa. Nach dem Kurs bleiben die Hefte bei Ihnen.

Live-Unterricht mit Kamera

Den Stoff haben Sie vorher im Lehrbrief gelesen. Im Seminar zeigen wir Geräte vor der Kamera, nehmen echte Alarme auseinander und spielen Notfälle Schritt für Schritt durch.

Drei Fälle, zwölf Wochen lang

Herr Voß, Frau Timm und der kleine Mika tauchen in jedem Modul wieder auf. So merken Sie selbst, wie sich Ihr Blick auf denselben Menschen verändert, je mehr Sie wissen.

22 Handgriffe, abgezeichnet

Kanülenwechsel, Cuffdruck, geschlossenes Absaugen, Beutel-Kanülen-Beatmung. Im Praktikum zeichnet Ihre Praxisanleitung jeden Punkt der Checkliste ab, erst wenn er sitzt.

Gruppen, in denen man redet

Höchstens 20 Teilnehmende. So kommt in jedem Termin jede und jeder zu Wort, auch wer sich sonst eher zurückhält.

Vom Säugling bis zur 90-Jährigen

Der Kurs ist generalistisch. Sie können danach in der Kinderintensivpflege genauso arbeiten wie in der Versorgung beatmeter Erwachsener oder hochbetagter Menschen.

Acht Module, ein Thema pro Woche.

Jedes Modul besteht aus einem Lehrbriefkapitel (fünf Stunden Selbststudium) und einem Live-Termin von 9:00 bis 14:15 Uhr. Alle Pflichtinhalte aus § 5 Abs. 2 der Rahmenempfehlungen sind einem Modul fest zugeordnet. Diese Zuordnung können Sie dem Medizinischen Dienst vorlegen. Die Zeiten gelten für den offenen Online-Kurs.

  1. Start

    Auftakt am Abend

    Zwei Unterrichtseinheiten von 17 bis 18:30 Uhr. Sie lernen die Lehrbriefe, die Prüfung und die drei Fälle kennen und schreiben drei Fragen auf, die Sie am Ende beantworten wollen.

    Woche 1
  2. 1

    Rahmen und Recht

    § 37c und § 132l SGB V, Versorgungsformen von der 1:1-Versorgung bis zur WG, Medizinprodukte-Betreiberverordnung und Geräteeinweisung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht. Dazu Ihre eigene Haftung, wenn Sie allein im Haushalt stehen.

    Woche 2
  3. 2

    Atmung und Kreislauf

    Anatomie und Physiologie von Herz, Lunge und Gehirn. Was bei Ventilations-, Perfusions- und Diffusionsstörungen passiert, und wie Sie eine Blutgasanalyse lesen.

    Woche 3
  4. 3

    Krankheitsbilder über alle Altersgruppen

    COPD und Obesitas-Hypoventilation, ALS, Muskeldystrophie Duchenne, spinale Muskelatrophie, hohe Querschnittlähmung, Zustand nach Hirnschädigung. Und warum der Hustenstoß bei neuromuskulären Erkrankungen so viel entscheidet.

    Woche 4
  5. 4

    Beatmung, Gerätekunde und Sauerstoff

    Invasiv und nicht-invasiv, Beatmungsformen und Parameter, Alarmgrenzen, Befeuchtung und Filter. Außerdem, warum Sie bei Hyperkapnie-Gefahr den Sauerstoff nicht einfach hochdrehen.

    Woche 5
  6. 5

    Atemweg, Tracheostoma und Trachealkanüle

    Kanülenarten, Cuffdruck, Stomapflege, Absaugen im offenen und geschlossenen System, Sekretmobilisation, Inhalation und Lagerung. Sprechventil nur bei vollständig entblockter Kanüle, und warum.

    Woche 6
  7. 6

    Ernährung, Dysphagie, Schmerz und Hygiene

    Sondenkost über PEG, Schluckstörungen erkennen, Schmerz bei Menschen, die nicht sprechen können, Hygiene im Privathaushalt und die Expertenstandards des DNQP.

    Woche 7
  8. 7

    Notfall, Weaning und Dekanülierung

    Kanüle disloziert, Kanüle verlegt, Reanimation mit gesichertem Atemweg, AED, Notfalltasche und Übergabe an den Rettungsdienst. Dazu der Weg von der Beatmung weg, wo er möglich ist.

    Woche 8
  9. 8

    Mensch, Ethik und Qualität

    Psychosoziale Begleitung, Palliative Care, Therapiezieländerung, Nähe und Distanz im fremden Wohnzimmer, Zusammenarbeit mit Angehörigen, Telemedizin, Pflegedienstorganisation und Qualitätssicherung.

    Woche 9
  10. Ziel

    Abschlusstag

    Wiederholung, Klausur und die drei Fragen, die Sie sich beim Auftakt notiert haben. Jetzt schauen wir, wie Sie sie heute beantworten.

    Woche 12

Herr Voß, Frau Timm und Mika.

Drei Menschen, wie sie Ihnen in der außerklinischen Intensivpflege jederzeit begegnen können. Sie tauchen in jedem Modul wieder auf, jedes Mal mit einer neuen Frage.

Herr Voß, 61
ALS, invasiv beatmet, 1:1 zu Hause

Er spricht über eine Augensteuerung, eine Patientenverfügung liegt vor. An ihm lernen Sie Kommunikation ohne Sprache, Selbstbestimmung und was es heißt, im Privathaushalt allein Verantwortung zu tragen.

Frau Timm, 78
COPD GOLD IV, nachts NIV, Beatmungs-WG

Dazu Übergewicht mit Hypoventilation, Schluckstörung und immer wieder Exazerbationen. Hier geht es um Maskenmanagement, Ernährung und die Mehrfachversorgung in der Wohneinheit.

Mika, 3
SMA Typ 1, invasiv beatmet, häusliche Kinderintensivpflege

Die Eltern sind eng dabei, der Kita-Start ist geplant. Mika zeigt, wie anders Atemweg und Notfall beim Kind sind und wie Versorgung außerhalb der Wohnung funktioniert.

Wer bei uns unterrichtet.

Ein gemischtes Team aus Klinik, Arztpraxis, Rettungsdienst und Anwaltskanzlei.

Pflegefachkräfte verschiedener Altersgruppen üben an einer Beatmungspuppe den Umgang mit einem Beatmungsgerät während einer Fortbildung zur außerklinischen Intensivpflege.

Im Team sind Anästhesistinnen und Anästhesisten, Internisten, Allgemeinmediziner, Fachkrankenpflegekräfte für Intensiv- und Anästhesiepflege, Notfallsanitäter und Rechtsanwälte. Zur Beatmung und zu den Krankheitsbildern hören Sie also die ärztliche Sicht, zum Atemweg die Erfahrung aus der Fachpflege und beim Notfall den Blick aus dem Rettungsdienst. Fragen zu Haftung, Patientenverfügung und Betreuungsrecht beantwortet jemand, der damit beruflich zu tun hat.

Den Basiskurs haben wir bereits live online und in Präsenz durchgeführt, mit Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet. Sie kamen aus allen Bereichen der Pflege, von der Altenpflege bis zur Klinik.

Bisher haben alle Teilnehmenden die Klausur bestanden.

Am besten kamen die Lehrbriefe an. Man liest nach, wenn man Zeit und Lust hat, und hat den Stoff zum Modultag trotzdem parat.

Für wen der Kurs gedacht ist.

Für Pflegefachkräfte, die in der außerklinischen Intensivpflege arbeiten oder dort anfangen wollen und den Qualifikationsnachweis nach § 5 der Rahmenempfehlungen brauchen. Vorerfahrung mit Beatmung ist ausdrücklich nicht nötig.

Das passt auch, wenn Sie gerade von der Normalstation in die außerklinische Intensivpflege wechseln oder nach der Elternzeit wieder einsteigen.

Das brauchen Sie zur Anmeldung

  • Eine dreijährige Pflegeausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann, in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder der dreijährigen Altenpflege.
  • Einen Praktikumsplatz über 40 Stunden mit benannter Praxisanleitung. Die meisten machen das Praktikum beim eigenen Arbeitgeber. Wenn das nicht geht, vermitteln wir über unsere Kooperationspartner.
  • Deutschkenntnisse auf Niveau B2.
  • Für den Online-Kurs einen Laptop oder ein Tablet mit Kamera und Mikrofon, stabiles Internet und eine persönliche E-Mail-Adresse.

6 Monate

So lange hat eine neue Fachkraft für den Nachweis.

Eine neu eingestellte Pflegefachkraft ohne Beatmungserfahrung darf unter engen Bedingungen sofort mitarbeiten. Die Qualifikation muss sie dann innerhalb von sechs Monaten abschließen. Der offene Kurs dauert zwölf Wochen, da bleibt Luft für Urlaub, Krankheit oder einen späteren Kursstart.

Das betrifft jeden Leistungserbringer der außerklinischen Intensivpflege. Ob ambulanter Intensivpflegedienst, Beatmungs-WG, Pflegeheim mit beatmeten Bewohnerinnen und Bewohnern, spezialisierte Beatmungspflegeeinrichtung oder Kinderintensivpflege, die Regeln sind dieselben.

Mehrfachversorgung

Anmeldung zum Kurs mit Aufnahme der intensivpflegerischen Versorgung. Pro Schicht nur eine noch nicht qualifizierte Fachkraft, und in derselben Schicht muss mindestens eine qualifizierte Kollegin oder ein qualifizierter Kollege da sein.

Einfachversorgung

Anmeldung binnen 14 Tagen. Einsatz nur, wenn Ihre Einrichtung Träger der praktischen Ausbildung war oder die Fachkraft ihr drittes Ausbildungsjahr bei einem Anbieter der außerklinischen Intensivpflege gemacht hat. Pro Pflegeteam einer versicherten Person nur eine solche Fachkraft.

In beiden Fällen braucht die Fachkraft außerdem ab dem ersten Dienst eine spezifische Einweisung und eine strukturierte Einarbeitung.

Kurs für unsere Einrichtung planen

Auch in Präsenz und bei Ihnen im Haus

Den Basiskurs gibt es auch in Präsenz. Wir unterrichten in unseren Schulungsräumen oder direkt bei Ihnen, ob im Intensivpflegedienst, im Pflegeheim oder in der Beatmungseinrichtung.

Pflegedienstleitung bespricht gemeinsam mit einer jüngeren Pflegefachkraft einen Dienstplan im hellen Büro. Beide sitzen an einem Schreibtisch und stimmen die Personaleinsatzplanung ab. Im Hintergrund hängt ein großer Wandkalender.

Wenn Sie mehrere Fachkräfte qualifizieren wollen, planen wir den Kurs um Ihren Dienstplan herum. Wie viele Stunden pro Tag unterrichtet wird, an welchen Wochentagen und ob in mehreren Blöcken oder komplett am Stück, legen wir gemeinsam fest. Ein fester Tag pro Woche geht genauso wie zwei kompakte Wochen am Stück.

Fest bleibt der Umfang. Mindestens 80 Stunden Theorie und 40 Stunden Praktikum schreiben die Rahmenempfehlungen vor, daran ändern wir nichts. Bei neu eingestellten Fachkräften behalten wir außerdem die Sechs-Monats-Frist im Blick, wenn wir die Termine legen.

Sprechen Sie uns einfach an, gern auch erst mal mit einer groben Idee. Den Rest klären wir zusammen.

Zwölf Wochen, Woche für Woche.

So läuft der offene Online-Kurs. Einmal pro Woche ist Live-Termin, dazwischen lesen Sie den Lehrbrief, wann es Ihnen passt. Spätestens zwei Tage vor dem Termin sollte das Kapitel durch sein. Ab Woche 4 kommt das Praktikum dazu.

Auftakt und Abschlusstag Modultag live online Praktikum, 40 Stunden
1

Lesen

Lehrbriefkapitel mit Übungen und Selbstkontrollfragen. Am Ende jedes Kapitels steht eine Einsendeaufgabe.

2

Live arbeiten

Fälle, Geräte, Alarme, Notfallszenarien. Kamera an, Teilnahme ist Pflicht und wird dokumentiert.

3

Anpacken

40 Stunden in der Versorgung, angeleitet. Die Skills-Checkliste füllt sich, am Ende gibt es ein Feedbackgespräch.

4

Abschließen

Klausur am Abschlusstag, Praktikumsnachweis rein, Zertifikat raus.

Prüfung und Zertifikat.

Sie zeigen einmal schriftlich, was Sie wissen, und im Praktikum, was Sie können. Dazu kommen kurze Einsendeaufgaben während des Kurses.

8

Einsendeaufgaben, eine pro Kapitel. Es gibt keine Note, nur bearbeitet oder nachzubessern. Korrektur innerhalb von zehn Arbeitstagen.

1 Klausur

Ein Multiple-Choice-Test am Abschlusstag. Alles, was drankommt, steht in den Lehrbriefen und wurde im Unterricht besprochen.

1 Zertifikat

Von der Der Dozent CL GmbH, mit allen Stundenumfängen einzeln ausgewiesen. Damit kann Ihr Arbeitgeber die Qualifikation gegenüber Kasse und Medizinischem Dienst belegen.

Was der Kurs nicht ist

Damit Sie wissen, woran Sie sind.

  • Kein Ersatz für die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege oder die Ausbildung zur Atmungstherapeutin.
  • Keine Qualifikation zur verantwortlichen Pflegefachkraft nach § 2. Dafür braucht es eine Leitungsweiterbildung ab 460 Stunden und weitere Voraussetzungen.
  • Kein Ersatz für die patientenbezogene Einarbeitung und die Geräteeinweisung durch den Provider.
  • Keine Befugnis, Beatmungsparameter zu ändern. Das bleibt ärztliche Anordnung.

BEVORSTEHENDE KURSE

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    UNSER TEAM

    Marie Kirsch

    Auszubildende als Kauffrau im Gesundheitswesen

    Cornelia Brussat

    Buchhaltung

    Katrin Albert

    Erste-Hilfe I ACLS I Qualitätsmanagement

    Marianne Krege

    Marketing I Materialwesen I Verwaltung I Personaleinsatzplanung

    Anika Kirste

    Vertrieb I Fachbereiche: Brandschutz & Pflege

    Jasmin Leder

    Personalverwaltung I Fachbereich Betriebssanitäter & Notfalltraining

    Christian Leder (M.A.)

    Geschäftsführer

    Sarah Keller

    Dozentin

    Warum der dozent

    Wir sichern Ihnen die bestmögliche Qualität Ihres Seminars zu! Unsere Dozent:innen beherrschen ihre jeweilige Methodik und sind auf dem aktuellsten Wissensstand; die eigenen Schulungsräume sind einladend und bestens ausgestattet
    Innovationsfreude

    Wir setzen auf kreative Köpfe

    Dynamisches Umfeld

    Langeweile gibt es bei uns nicht

    24 / 7

    Durchgehende Erreichbarkeit durch unsere Notfallnummer

    Gestaltungsfreiraum

    Wir passen uns Ihren Bedürfnissen an

    Anerkannte Zertifikate

    Nachweis des erlernten Wissens

    Fachkompetenz

    Von Experten lernen

    Fragen, die wir oft hören

    Nein. Der Kurs ist genau für Pflegefachkräfte gemacht, die diese Erfahrung noch nicht haben. Voraussetzung ist nur eine abgeschlossene dreijährige Pflegeausbildung.

    Vielleicht nicht. Wenn Sie die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege haben, erfüllen Sie die Voraussetzung bereits. Dasselbe gilt, wenn Sie mindestens ein Jahr hauptberuflich mit mindestens 19,25 Wochenstunden im Beatmungsbereich gearbeitet haben, und zwar innerhalb der letzten fünf Jahre. Schicken Sie uns Ihre Nachweise, wir schauen gern drauf.

    Nein, und das wird oft verwechselt. Die 200 Stunden mit Facharbeit betreffen nach § 2 nur die verantwortliche Pflegefachkraft, und auch die nur, wenn sie ihre Voraussetzung über Berufserfahrung erfüllt. Für die Fachkraft in der direkten Versorgung reichen die 120 Stunden nach § 5.

    In einer Einrichtung der außerklinischen Intensivpflege mit benannter Praxisanleitung. Die meisten Teilnehmenden machen das direkt bei ihrem Arbeitgeber. Wenn das bei Ihnen nicht geht, melden Sie sich. Wir haben Kooperationspartner und helfen bei der Vermittlung. Im offenen Kurs laufen die 40 Stunden ab Woche 4 parallel.

    Die Live-Termine sind Pflicht, weil die Rahmenempfehlungen den Nachweis der regelmäßigen Teilnahme verlangen. Verpasste Einheiten müssen nachgeholt werden. Sagen Sie uns so früh wie möglich Bescheid, dann finden wir einen Weg.

    Nein. Die jährliche Fortbildungspflicht entfällt für das Kalenderjahr, in dem Sie die Zusatzqualifikation erwerben. Ab dem Folgejahr gilt sie wieder.

    Ja, beides. Wir unterrichten in unseren Räumen oder bei Ihnen in der Einrichtung. Stunden pro Tag, Wochentage und ob in Blöcken oder am Stück, besprechen wir mit Ihnen. Der vorgeschriebene Umfang bleibt dabei gleich.

    Anästhesistinnen und Anästhesisten, Internisten, Allgemeinmediziner, Fachkrankenpflegekräfte für Intensiv- und Anästhesiepflege, Notfallsanitäter und Rechtsanwälte. Den Kurs haben wir bereits bundesweit live online und in Präsenz durchgeführt. Bisher haben alle Teilnehmenden die Klausur bestanden.

    Für alle, die beatmete oder trachealkanülierte Menschen versorgen. Das sind ambulante Intensivpflegedienste, Beatmungs-WGs, Pflegeheime mit beatmeten Bewohnerinnen und Bewohnern, spezialisierte Beatmungspflegeeinrichtungen und die häusliche Kinderintensivpflege.

    Ja. Der Kurs behandelt Kinder, Erwachsene und hochbetagte Menschen. Mit Mika ist ein kleiner Patient von der ersten Woche an dabei, und Sie üben kindgerechte Notfallabläufe.

    Das klären Sie mit Ihrem Arbeitgeber. Weil der Dienst die Qualifikation für Ihren Einsatz braucht, lohnt sich die Frage. Wir stellen ein Angebot aus, in dem Umfang, Inhalte, Termine, Abschluss und Kosten stehen, also alles, was eine Personalabteilung sehen will.

    Weil man im Schichtdienst dann lernt, wenn gerade Zeit ist, und nicht dann, wenn ein Video freigeschaltet wird. Die Lehrbriefe kamen in unseren bisherigen Kursen sehr gut an, genau aus diesem Grund. Und sie stehen in fünf Jahren noch im Regal, wenn Sie etwas nachschlagen wollen.

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    Palliative Care